Expedition Dänenbrücke: Von Füchsen und Kerosin-Quellen

Ein interessanter und informativer Ausflug führte Anfang Juni eine kleine Forum-Kollau-Gruppe zum Flughafen Hamburg. Es ging zur ältesten erhaltenen Brücke Hamburgs, der sogenannten „Dänenbrücke“ auf dem Flughafengelände.

Ziel der besonderen frühsommerlichen Exkursion auf dem Flughafen war eine Brücke von 1798, die unter dem dänischen König Christian 7. früher die Kirchgänger von Hummelsbüttel zum Niendorfer Markt über die Tarpenbek führte. Nach der freundlichen Begrüßung durch das Begleitteam und dem „legalen“ Überwinden der Sicherheitsschranken folgte eine spannende, informative und überraschend vielfältige Erlebnistour über das gesamte Flughafengelände. Unter der Führung von Jan Eike Blohme-Hardegen, dem Leiter der Abteilung „Umwelt“ des Flughafens, und Ingo Fehr, Umweltingenieur und Flughafenimker, erfuhren die Teilnehmenden viel über das rund 300 Hektar große Außengelände des Flughafens.

2026_06_03 Dänenbrücke Flughafen
2026_06_03 Dänenbrücke Flughafen

Die Bewirtschaftung erfolgt sowohl nach flugtechnischen als auch ökologischen Anforderungen. Die Gruppe lernte, warum Füchse auf dem Rollfeld gewünscht sind, warum die Mahd (= das Mähen) der Wiesen den Vogelflug beeinflusst und warum das Kerosin besser per Lkw als per Pipeline zu den Flugzeugen gebracht wird. Nach dem Eindringen von Klimaklebern vor einigen Jahren wurden hunderte Bäume und Gebüsche gerodet, um freie Sicht zu bekommen. Vibrationsmelder sichern seitdem die Zäune und seit Neuestem kontrollieren fahrende Roboter die Außengrenzen.                       Text: Herwyn Ehlers | Fotos: Teilnehmende

Expedition Dänenbrücke: Von Füchsen und Kerosin-Quellen
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