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Aktuelles

Filmvorführungen

Es war einmal in Niendorf

Die Zeitzeugen Horst Moldenhauer, Margarete Timm, Erika Timm, Dieter von Specht, Filmemacherin Dörthe Hagenguth, Hans-Joachim Jürs, Elisabeth Wähling, Magdalena Köser, Wolfgang Busse (v.l.) bei der Filmpremiere 2014.  Foto Joerg Kilian

Im Mai vor 77 Jahren ging der Zweite Weltkrieg endlich, endlich zu Ende. Daran das Forum Kollau auf eine besondere Art erinnern und zeigt seinen Dokumentarfilm Es war einmal in Niendorf von Dörthe Hagenguth. Dieser hatte im Februar 2014 Premiere, wurde an Schulen, in den Bücherhallen, in den Bürgerhäusern und im MAGAZIN Filmkunsttheater in Winterhude aufgeführt. 
Es ist ein zeitloser, lokalhistorisch wertvoller Beitrag, gerade auch für die vielen „neuen“ Bewohner, die an das alte Niendorf keine Erinnerungen haben können. Es erzählen bekannte Niendorfer und Niendorferinnen von ihrer Kindheit im  beschaulichen Dorf, das vom Krieg nicht verschont wurde, vom Kriegsende vor 77 Jahren und wie es bis in die heutigen Tage weiterging im Niendorfer Zentrum. Man geht nach dem einstündigen Film nicht nur wissender sondern auch gut gelaunt nachhause.

FILMVORFÜHRUNG

Es war einmal in Niendorf
Sonntag, 22. Mai 2022, 15 und 17 Uhr

Berenberg-Gossler-Haus / Bürgerhaus Niendorf

Niendorfer Kirchenweg 17, 22459 Hamburg
EUR 8,-Vorverkauf im Infocafé des Bürgerhauses und
Büchereck Niendorf-Nord, Nordalbingerweg 15, 22455 Hamburg
Abendkasse

Übrigens: Das Berenberg-Gossler-Haus / Bürgerhaus für Niendorf. feiert in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag als Kulturhaus – eine schöne Gelegenheit, dieses über 100 Jahre alte Haus einmal kennenzulernen. 

Sonntagsspaziergang

Der Alte Niendorfer Friedhof                                          

MIt dem Thema „Persönlichkeiten, die Großartiges geleistet oder erlebt haben“ stellte Manfred Meyer am 24. April und am 8. Mai 2022 insgesamt 15 Grabstellen beim  einem Sonntagsspaziergang vor. Die fast 60 Teilnehmerinnen der beiden Veranstaltungen erfuhren, wie es zur Gründung des Alten Niendorfer Friedhofs kam und welche Veränderungen in den 250 Jahren seiner Geschichte stattfanden. 

Beim Rundgang gab es Berichte aus dem Leben der hier Bestatteten und deren Familien, die Manfred Meyer akribisch recherchiert hat.
Dabei ist der erste Lebertransplanteur Hamburgs, es folgten Firmengründer, deren Produkte noch heute unseren Alltag prägen wie etwa eine große Keksbäckerei, schräge Lebensläufe wie vom Viehtransport-Reeder, der zum Spielhallen-Mogul mutierte, vom Erfinder der Weltformel und Transrapid-Förderer, der ein „liebevoller Chaot“ war und, und und… spannend, unterhaltsam und bewegend zugleich. Was ist interessanter als ein gelebtes Leben an dessen letzter Ruhestätte sich immer auch ein Stück Zeitgeschichte spiegelt? 
Besonderheit sind die neuen Stelen mit QR-Codes, die von der Friedhofsverwaltung an besonderen Denkmälern aufgestellt wurden und uns im Internet auf die ausführliche Beschreibung des Denkmals hinführen, wie sie in der großen Dokumentation, an der Manfred Meyer seit über drei Jahren gearbeitet hat, erscheinen wird. Das Buch schließt an die Chronik der Niendorfer Kirche am Markt an und soll vor Weihnachten publiziert sein.
Für den Herbst 2022 sind weitere Spaziergänge geplant.

 

Fotos Ingelor Schmidt und Joerg Kilian

 

Sonntagsspaziergang

Frühlingsfrisch: Der erste Sonntagsspaziergang durchs Gehege

Herwyn Ehlers zeigt, wie groß die Flächen der ehemaligen Landschaftsgärten waren

3. April 2022 - Erstmals wieder seit zwei Jahren fanden sich rund 80 gut gelaunte Spaziergänger an der Kirche am Niendorfer Markt ein zum Rundgang auf historischen Wegen durch das Niendorfer Gehege. Herwyn Ehlers, Hans-Joachim Jürs und Ingelor Schmidt vom Forum Kollau hörten ganz oft „Wie schön, dass Sie das wieder machen!“ 
In gut zwei Stunden wurden die wichtigsten „Entstehungsorte“ des Geheges aufgesucht, nämlich die heute noch stehenden Sommervillen und Landhäuser der betuchten Hamburger Gesellschaft, die sich hier Ende des 19. Jahrhunderts zu sommerlicher Erholung ansiedelte. Aus den großen Landschaftsgärten wurde erst nach dem Zweiten Weltkrieg das Niendorfer Gehege zusammengefügt. Heute ist es das beliebte Naherholungsgebiet für fünf Stadtteile.
Weitere Sonntagsspaziergänge hat das Forum Kollau in Planung.
Fotos: Ingelor Schmidt

 

3. April 2022 - Erstmals wieder seit zwei Jahren fanden sich rund 80 gut gelaunte Spaziergänger an der Kirche am Niendorfer Markt ein zum Rundgang auf historischen Wegen durch das Niendorfer Gehege. Herwyn Ehlers, Hans-Joachim Jürs und Ingelor Schmidt vom Forum Kollau hörten ganz oft „Wie schön, dass Sie das wieder machen!“ 
In gut zwei Stunden wurden die wichtigsten „Entstehungsorte“ des Geheges aufgesucht, nämlich die heute noch stehenden Sommervillen und Landhäuser der betuchten Hamburger Gesellschaft, die sich hier Ende des 19. Jahrhunderts zu sommerlicher Erholung ansiedelte. Aus den großen Landschaftsgärten wurde erst nach dem Zweiten Weltkrieg das Niendorfer Gehege zusammengefügt. Heute ist es das beliebte Naherholungsgebiet für fünf Stadtteile.
Weitere Sonntagsspaziergänge hat das Forum Kollau in Planung.
Fotos: Ingelor Schmidt

 

Am 11. Geburtstag war Pflanztag in Schnelsen!

Gutes Anwachsen wurde der neuen Silberlinde am Schnelsener Deckel gewünscht

11.02.2022 – Das Geburtstagsgeschenk, das uns und allen Bewohnern im Stadtteil mit vielen und großzügigen Spenden aus nah und fern zu unserem 10. Geburtstag im vergangenen Jahr gemacht wurde, kam pünktlich am Freitag, dem 11. Februar unserem 11. Geburtstag, gegen 11 Uhr in die Erde: Die noch junge, aber schon große Silberlinde steht jetzt fest und sicher gegenüber dem Schnelsener Deckelpark, der seiner Fertigstellung entgegen wächst.

Sie markiert fast genau die Stelle, an der im alten Schnelsen eine traditionelle Doppeleiche mit dazugehörigem Gasthof auf die schleswig-holsteinische Historie hinwies. „Mit der Silberlinde pflanzen wir einen neuen Baum – mit Blick auf die Zukunft. Dieser Baum ist ein Symbol für die technische große Leistung des Deckelbaus, der Schnelsen langfristig wieder verändern wird. Und er wird mit den klimatischen Veränderungen besonders gut fertig werden“, sagte Rainer Funke, 1. Vorsitzender des Forum Kollau in seiner Ansprache. Er dankte nochmals den Sponsoren und auch der Verwaltung für die gute Zusammenarbeit. 

Leider konnte die Pflanzung wegen der andauernden Pandemie immer noch nicht mit vielen Gästen, darunter auch die zahlreichen Spender und Spenderinnen, stattfinden. So waren es der Vorstand, die Gärtner und ein paar Zaungäste, die den stattlichen Baum an seinem Platz willkommen hießen. Auch der Christoph Polte, Chef der Gartenbehörde im Bezirk Eimsbüttel und Martin Scheiner, der für die Bepflanzung des gesamten Deckels zuständig ist, nahmen teil. 
Aber das Fest wird gewiss nachgeholt werden: Wenn die Silberlinde grünt und blüht und vielleicht auch die dazugehörige Bank schon fertig ist. Sicher sind wir dabei, wenn das große Deckelfest steigt. Dann ist auch die Broschüre fertig: Klaus-Peter Heße hat über 20 Jahre lang den Deckelbau verfolgt und dokumentiert.

Fotos: W. Hertwig, K-P. Heße,  I. Schmidt

Im Video auf Youtube können Sie die ganze Aktion mitverfolgen …

Schnelsen-Deckel

Der Geburtstagsbaum kommt

Hier soll die Silberlinde stehen! Vom Forum Kollau waren bei der Standortbestimmung dabei (v.l.) Sebastian Dorsch, Siegbert Rubsch, Christoph Polte/Bezirksamt Eimsbüttel, Jürgen Frantz, Ingelor Schmidt, Herwyn Ehlers, Klaus-Peter Heße

24.01.2022 – Ein Baum für die Zukunft! Mit einem wichtigen Termin fing das neue Jahr fürs Forum Kollau sehr erfreulich an: Einige Vorständler trafen sich mit Christoph Polte vom Bezirksamt Eimsbüttel. Es wurde der richtige Platz für die Silberlinde gesucht - und gefunden!

Dieser Baum ist das Geschenk zum 10. Geburtstag des Geschichtsvereins im vergangenen Jahr: Viele große und kleine Spenden aus dem Freundeskreis von nah und fern, erstmals auch über die Plattform betterplace.de, trafen ein.

Noch eine Brache, aber bald steht hier eine Silberlinde, die zusammen mit ihren Nachbarbäumen den Park auf der anderen Seite ergänzen wird. Im Sommer wird noch eine Bank dazukommen.

Die Linde, besonders klimaresistent, wird etwa an der Stelle der traditionellen alten Doppeleiche stehen, die 1966 für die Autobahnschneise gefällt wurde. Sie wird den Park und die Kleingärten ergänzen, die jetzt auf dem Jahrhundertprojekt “Schnelsener Deckel“ entstehen.

Am 11. Februar, dem 11. Geburtstag, ist die fachgerechte Pflanzung des neuen, schon stattlichen Baumes vorgesehen – vorausgesetzt, Corona und ein freundliches Pflanzwetter lassen es zu!

Im Frühling, wenn der Baum schon Blätter trägt, soll ein richtiges Geburtstagsfest stattfinden.


Fotos W. Hertwig