Vortrags-Premiere mit Rekordzahlen
Klaus-Peter Heße und Siegbert Rubsch begeisterten am 27. Februar mit ihrem detaillierten und aufwändig recherchierten Vortrag „Schnelsen jetzt und einst“ – mehr als 170 kamen in das Albertinen Haus.

Hamburg-Schnelsen, ein Freitagabend Ende Februar. Im Albertinen Haus im Sellhopsweg hat ein Bildervortrag Premiere, den es in dieser Form und in diesem Umfang bisher noch nie gab. Recherchiert und gestaltet wurde er von Klaus-Peter Heße und Siegbert Rubsch, beide Mitglieder des Forum Kollau, die zu einem einzigartigen, virtuellen Spaziergang durch die Geschichte Schnelsens einluden.
Der gebürtige Niendorfer Klaus-Peter Heße ist in Schnelsen verwurzelt, er recherchierte intensiv zur Niendorfer Kirche, dokumentierte den „Deckelbau“ in Schnelsen, gestaltete die Filme „Entlang der Kollau“ sowie „Niendorfer Gehege“ und übernimmt regelmäßig Stadtteilführungen. Siegbert Rubsch, mehr als 30 Jahre Lehrer und Schulleiter an der Schule Anna-Susanna-Stieg, ist Gründungsvorstand im Forum Kollau und engagiert sich dort als Schriftführer und Archivar. Neben den Stadtteilführungen, speziell in Burgwedel, ist er auch federführend bei Radtouren dabei.
Rund 170 Besuchende, davon etwas weniger als die Hälfte waren Hausbewohner, strömten in den Veranstaltungssaal vom Albertinen Haus und es mussten zahlreiche Stühle zusätzlich gestellt werden. Als schöne Überraschung waren die Gebrüder Krohn, beide über 90, als Gäste dabei. Ihr Haus in der Frohmestraße, Nähe Heidlohstraße, ist das älteste noch erhaltene Bauernhaus Schnelsens.
Der detaillierte und ausführliche Vortrag ist das Ergebnis einer langen und intensiven Vorarbeit der beiden Referenten, die sich im Vortrag jeweils abwechselten. Über viele Wochen und Monate haben sie sich mit historischen Einzelheiten und Besonderheiten des Stadtteils beschäftigt. Die unglaubliche Fülle des Materials, das zum Teil für diesen Anlass erstmals zutage kam, sprengte zum Ende des Abends den vorgegebenen Zeitrahmen, der im Albertinen Haus nicht überschritten werden konnte. Der Lohn der Mühen: Großes Interesse der Besuchenden, viele lobende und erfreute Worte sowie großzügige Spenden. Und ein Fazit: Ein großes Dankeschön an die beiden Referenten Klaus-Peter Heße und Siegbert Rubsch. Es wird bestimmt an einem weiteren Schnelsen-Abend gearbeitet.
Text: Ingelor Schmidt/red.
Fotos: Wolfgang Hertwig
Weiter geht es im März mit dem Bildervortrag „Lokstedt jetzt und einst“ am Freitag, 27. März, 18:30 Uhr, Bücherhalle Lokstedt. Um Anmeldung wird gebeten. Schaut doch mal rein ins Jahresprogramm 2026 – wir freuen uns auf euch.









