Das Kutscherhaus beim Amsinckpark

08.01.2024 – Als wir vor Weihnachten 2023 gegenüber dem Niendorfer Wochenblatt ein Statement zum vermeintlich bevorstehenden Abriss des Kutscherhauses beim Amsinckpark in Lokstedt abgaben,  konnten wir nicht wissen, dass es gar keine konkreten Abrisspläne seitens des Bezirks gab. Inzwischen hatten sich Protagonisten für den Erhalt des Hauses zusammengefunden und Pläne für eine zukünftige Nutzung gemacht. Die Drucksache (21-4629) wurde  im Regionalausschuss behandelt. Jetzt hat die Politik grünes Licht für erste Gespräche mit den zuständigen Behörden gegeben.

14.01.2024 – Rund um das Kutscherhaus hat der Bezirk im Winter 2023/2024 eine Zuwegung für den geplantzen Park realisiert: Vom benachbarten Amsinckpark über das ehemalige Gelände der Schule Hinter der Lieth bis hin zu den Kleingärten, die zwischen der Stellinger Chaussee und dem Mutzenbecherweg liegen.

Fotos Joerg Kilian

Projekte Kutscherhaus
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12.01.2024 – Der Denkmalverein hat das Kutscherhaus und die benachbarte Villa Burchard als gefährdete historische Bausubstanz identifiziert. Das historische Kutscherhaus an der Stellinger Chaussee 34a in Lokstedt ist vom Abriss bedroht: Der Bezirksversammlung Eimsbüttel will es für eineErweiterung der Grünfläche östlich des Amsinckparks abreißen …“

19.12.2023 – Der Vorstand des Geschichtsvereins Forum Kollau hat gegenüber dem Niendorfer Wochenblatt  folgendes Statement abgegeben:

„Wir sind entsetzt, dass wieder einmal ein historisches Gebäude für die Erweiterung von Grünanlagen abgerissen werden soll, nur weil der Abriss einfacher ist, als über eine geeignete Nutzung nachzudenken. Wir werden zeitnah Möglichkeiten prüfen, das Haus – gern innerhalb des geplanten Parkareals – einer kulturellen Nutzung zuzuführen.“

Lage des Kutscherhauses und des geplanten Parkareals. Die Wegeverbindung ist bereits fertiggestellt und wird 2024 für die Öffentlichkeit freigegeben. (Montage Joerg Kilian 15.12.2023)
Daten https://geoportal-hamburg.de/geo-online/ 

17.06.2020 Vor mehr als 100 Jahren von der Familie Amsinck erbaut, diente das Gebäude bis zum Zweiten Weltkrieg zur Unterbringung des Kutschers, seiner Familie und seinem Kutschen-Fuhrpark. Gelegen am Ende einer Sackgasse in einem parkähnlichen Umfeld mit riesigen Bäumen ist die historische Immobile seit Jahren unbewohnt und fristet ein unsicheres Dasein. Im vergangenen Jahr noch zum Verkauf angeboten, ist sie derzeit politisches Verhandlungsobjekt des Bezirks. Denkmalschutz kommt aufgrund zahlloser Umbauten nicht in Frage.

Fotos Joerg Kilian

Forum Kollau e.V.
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