Ein wichtiges Stück Geschichte im Heckenrosenweg
Am 1. April 2026 konnte die Informationstafel zum 226 Jahre alten Obelisken endlich eingeweiht werden.

Lang ersehnt, mehrfach verschoben und nun bei strahlendem Sonnenschein feierlich umgesetzt: Am 1. April konnte die Informationstafel „Der Kollauer Hof und sein Obelisk“ endlich eingeweiht werden. Geladene Gäste aus der Bezirksversammlung und Verwaltung sowie Vorstandsmitglieder und Freunde des Forum Kollau waren im Heckenrosenweg dabei, als der Obelisk seine erklärenden Worte und Bilder erhielt. Neben dem Vereinsvorsitzenden Herwyn Ehlers waren auch der Ur-Niendorfer Hans-Joachim Jürs und Hansjürgen Rhein dabei (er gründete das Bürgerhaus Lokstedt). Ingelor Schmidt vom Forum Kollau, seit langem mit der Historie des Kollauer Hofes befasst, sprach über die Geschichten und die Personen, die speziell um 1800 hier gewirkt hatten. Alle Infos und wichtigen Details zu diesem sehr besonderen, mehr als 225 Jahre alten Sandsteinkoloss finden sich jetzt nicht mehr nur auf unserer Website – sondern direkt davor.
Ohne Unterstützung wäre es nicht möglich gewesen
Professionell und zuverlässig unterstützt wurde die Einweihung der Tafel von unserem Vorsitzenden Herwyn Ehlers und den fleißigen Kräften vom Gartenbau. Posthum bedanken wir uns an dieser Stelle bei unserem ehemaligen, 2025 verstorbenen Vorsitzenden Joerg Kilian, der einen großen Anteil hat an dieser Infotafel und einen Tag zuvor seinen 68. Geburtstag gefeiert hätte. Ein besonderer Dank geht aber vor allem an Georg Winter für dessen Geduld, Geld und Unterstützung. In seiner Ansprache äußerte er den Wunsch, dass noch mehr zu den interessanten Persönlichkeiten des Kollauer Hofes um 1800 geforscht wird. Das Forum Kollau antwortet darauf sehr gern: „Versprochen!“

„Vielleicht trägt diese Tafel nun zum Bewusstsein bei, dass sich hier um 1800 einmal ein gar nicht so unbedeutendes Stück Hamburger Kulturgeschichte abgespielt hat“, sagte Ingelor Schmidt anlässlich der Einweihung. Wer ab sofort daran vorbeigeht, wird feststellen: Die Bäume scheinen den Obelisken zu umarmen, der jetzt seit 226 Jahren fest und unverrückbar an gleicher Stelle steht. Seit gestern nun auch mit vielen erklärenden Informationen zu dessen wilder Geschichte.
Fotos: Herwyn Ehlers

Jetzt anmelden: Am 26. April wird ab 14 Uhr geradelt – es geht zur Radtour entlang der Grenzsteine, Teil 1. mit Markus Luthe. Schaut doch mal rein ins Jahresprogramm 2026 – wir freuen uns auf euch.








