Vorstand

Rainer Funke, 1. Vorsitzender seit 2011

Rechtsanwalt in einer internationalen Sozietät, blickt auf eine lange politische Laufbahn (FDP) zurück, die 1974 im Bezirk Eimsbüttel begann und ihn nach Bonn und Berlin, auch in Regierungsverantwortung, führte. Arbeitet in vielen Gremien in Wirtschaft und Politik leitend mit. War bis 2012  Vorsitzender des Bürgervereins, den er 28 Jahre führte.

„Wir müssen jetzt die Nachkriegsentwickung unserer Dörfer zu Großstadtvororten dokumentieren und den Menschen nahebringen“. Lebt in Schnelsen.

Joerg Kilian, 2. Vorsitzender seit 2011

Grafikdesigner und Inhaber einer Werbeagentur, stammt aus einer alten Lokstedter Gärtnerfamilie. Spricht viele Sprachen und ist international tätig. Von 2008-2014 war er Vorsitzender des Eidelstedter Bürgerhaus. Nach einem Vierteljahrhundert in Eidelstedt lebt er seit März 2013 wieder in Lokstedt. Seit April 2015 ist er Vorsitzender des Bürgerhaus Lokstedt. „Man braucht engagierte Akteure und einen langen Atem, um gemeinsam Visionen umzusetzen“. 

Barbara Ahrons, Schatzmeisterin seit 2011

Geschäftsführende Gesellschafterin einer Druckerei, seit 1981 CDU-Kommunalpolitikerin, von 1993 bis 2011 als Wirtschaftsexpertin ihrer Fraktion in der Bürgerschaft, u.a. auch als  Schriftführerin des Rechnungsprüfungsausschusses, über 16 Jahre Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung, Schatzmeisterin bei der Hamburger Autorenvereinigung. „Ich möchte das Forum Kollau gern mitgestalten und auf einen guten Weg bringen“. Lebt in Niendorf.

Ingelor Schmidt, Beisitzerin seit 2011

Verlagskauffrau, leitete über 30 Jahre als Mitinhaberin das Niendorfer Wochenblatt, erlebte den Wandel (und Handel) in Niendorf, Lokstedt und Schnelsen hautnah mit. „Wir müssen das Wachsen unserer Stadtteile nach dem Krieg festhalten, dokumentieren, veröffentlichen. Was wir erlebten wird bereits Geschichte!“

Überzeugte den Bürgerverein, sich für einen Geschichtsverein stark zu machen. Lebt in Niendorf.

Siegbert Rubsch, Beisitzer seit 2011

Schulleiter a.D., wirkte fast 40 Jahre an der Schule Anna-Susanna-Stieg, davon allein 18 Jahre als Rektor. Nahm regen Anteil an den großen Veränderungen in Schnelsen und an seinen Schülern. Verfasste sofort im Ruhestand die Chronik seiner Schule. Seit Studienzeiten intensives  Interesse für Geschichte, Geografie, Botanik und Fotografie. „Ich möchte mithelfen, insbesondere jungen Menschen ihren Stadtteil vertrauter zu machen!“ Lebt in Schnelsen.

Herwyn Ehlers, Beisitzer seit 2014

Selbstständiger Landschaftsarchitekt in Niendorf, Gartendenkmalpfleger und leidenschaftlicher Gärtner, Gründer und Inhaber der Firma “Gärten und Parks“ in Hamburg-Niendorf. Engagiert auch im Verein Pro Niendorfer Gehege und bei den Ehemaligen des Gymnasiums Bondenwald. Sein Motto, frei nach Konrad Lorenz: „Schönheit der Natur und Schönheit der menschengeschaffenen, kulturellen Umgebung sind offensichtlich beide nötig, um den Menschen geistig und seelisch gesund zu erhalten.“ Lebt in Niendorf.

Klaus-Peter Heße, Beisitzer seit 2015

1946 geboren und in Sichtweite der Niendorfer Kirche aufgewachsen. Familie mütterlicherseits bereits seit 1865 in Niendorf ansässig.  Ganzes Berufsleben bei großem deutschen Telekommunikationsanbieter gearbeitet, davon einige Jahre als Fernmeldesachverständiger in verschiedenen Ländern Afrikas und des Vorderen Orients. Das späte aber intensive Interesse für deutsche und speziell Hamburger Geschichte nimmt großen Teil seiner Freizeit ein. Stadtteilrundgänge zu organisieren reizt ihn. Lebt in Schnelsen.

Sebastian Dorsch, Beisitzer seit 2016
Der Historiker mit Schwerpunkt auf lateinamerikanischer und globaler Geschichte lebt seit 2010 in Hamburg und seit 2011 im schönen Lokstedt. Als Neu-Lokstedter engagiert er sich im Stadtteil: in der Flüchtlingshilfe bei "Herzliches Lokstedt e.V.", im Regionalausschuss (zugewählter Bürger bei Bündnis 90/Die Grünen) sowie im Bürgerhaus Lokstedt (derzeit v.a. in der Zukunftswerkstatt). "Ein lokaler Geschichtsverein kann enorm viel zum guten Miteinander von alteingelebten und neuen Nachbarn beitragen."

Jürgen Frantz, Revisor seit 2011

Staatsanwalt i.R., reist um die ganze Welt, entdeckt aber auch die heimatlichen Gefilde immer wieder neu. Lange Jahre 2. Vorsitzender des Bürgervereins. Starkes Bewusstsein für Historisches, befasste sich mit dem Preußischen Unterelbegesetz von 1927 und dem Groß-Hamburg-Gesetz von 1937 >Publikation. Schreibt zurzeit über den Ersten Weltkrieg. „Einer muss sich schließlich um das Heute kümmern, weil es morgen Vergangenheit ist und übermorgen nicht bereits vergessen sein soll!“ Lebt in Schnelsen.

Axel Thiemann, Revisor seit 2014

Geboren 1977 in Schnelsen, verheiratet, eine Tochter, angestellt bei einer großen Krankenkasse in der Hamburger Hauptverwaltung. Außer beim Verein Pro Niendorfer Gehege möchte  er sich im Forum Kollau einbringen, um verstärkt die jüngeren Generationen für die spannende Geschichte unserer Stadtteile zu begeistern. Lebt in Schnelsen.

Volker Bulla 1966-2016

Unser Gründungs- und Vorstandsmitglied Volker Bulla starb nach schwerer Krankheit am 20. Mai 2016. Er wurde am 31. Mai auf dem Alten Niendorfer Friedhof beigesetzt Unser Gründungs- und Vorstandsmitglied Volker Bulla starb nach schwerer Krankheit am 20. Mai 2016. Er wurde am 31. Mai auf dem Alten Niendorfer Friedhof beigesetzt

Volker Bulla, Diplom-Rechtspfleger, lebte seit 2004 in Lokstedt, hatte sich erfolgreich engagiert in der Eimsbütteler Bezirkspolitik bei den Grünen. Besonders interessierte er sich für die städtebaulichen und geschichtlichen Bezüge der Stadtteile, setzte sich dabei auch intensiv mit den zukünftigen Entwicklungen auseinander. Als im Februar 2011 das Forum Kollau gegründet wurde, war Volker Bulla dabei und wurde am 1. Juni 2012 sogleich in den Vorstand gewählt. Mit seinen fundierten historischen Stadtteilspaziergängen machte er unseren jungen Geschichtsverein bekannt und brachte ihn mit Ideen, Wissen und pragmatischen Ratschlägen zielstrebig und sympathisch-beharrlich voran. 
Sein Lebensmotto war ein Bonhoeffer-Spruch: „Die Ehrfurcht vor der Vergangenheit und die Verantwortung gegenüber der Zukunft geben fürs Leben die richtige Haltung“. Seine lebensbejahende Haltung durch schwere Krankheitstage hindurch bis zum Schluss wird uns unvergesslich bleiben. Wir vermissen ihn sehr und werden ihm immer dankbar sein.

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