Publikationen

Lokstedt - Niendorf - Schnelsen: Die holsteinisch-deutsche Geschichte und der Erste Weltkrieg

Unsere drei Hamburger Stadtteile, einst Dörfer Schleswig-Holsteins und Preußens, haben eine sehr abwechslungsreiche Geschichte. Sie wurde über Jahrhunderte durch die Ansprüche und Geschicke des dänischen Köningshauses und seiner Statthalter bestimmt. Aber auch Franzosen, Österreicher, Polen, Russen und Schweden hinterließen hier während kriegerischer Auseinandersetzungen ihre Spuren.

 

Der Autor schließt mit diesem Buch geschichtlich die Lücke zu seinem Buch "Lokstedt - Niendorf - Schnelsen: Drei preußische Landgemeinden werden Hamburger Stadtteile"  und geht zurück in die Zeit von Karl dem Großen. Er wirft einen weit schweifenden Blick auf die deutsche Geschichte bis hin zum Ersten Weltkrieg und seine Auswirkungen auf unsere Dörfer.

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Viele Abbildungen und Grafiken beleuchten die komplexen histrorischen Zusammenhänge und machen sie verständlicher. Auch die Zeittafel im Umschlag hilft, die Geschehnisse zuzuordnen und einen Überblick zu bekommen. Anhand illustrierter Lebensbilder von Familien aus den Stadtteilen kann die anfängliche Euphorie und der spätere Schrecken des großen Krieges nachvollzogen werden.

 

Gestaltet und weitgehend illustriert wurde das Buch von Grafikdesigner Joerg Kilian. Ingelor Schmidt recherchierte in den Familien und Historiker Moritz Liebeknecht von der Universität Hamburg lektorierte.

 

Wir rechnen damit, dass das Buch insbesondere für die jüngeren Generationen eine anschauliche und aufschlussreiche Lektüre sein kann, um zu verstehen, wie globale Geschichte in unsere lokalen Verhältnisse hineinwirkt. Gewiss bietet das Buch auch einen guten Ausgangspunkt für Projekte im Geschichts- oder Politikunterricht an Schulen.

 

Lokstedt-Niendorf-Schnelsen:

Die holsteinisch-deutsche Geschichte und der Erste Weltkrieg

Jürgen Frantz, Forum Kollau, Hamburg 2016

132 Seiten, broschiert, mehr als 220 farbige Abbildungen

ISBN 978-3-00-054264-0

EUR 12,90

 

Direktversand über unser Kontaktformular oder info[at]forum-kollau.de.

Preis EUR 12,90 zzgl. EUR 2,30 Versand

 

Verkauf im lokalen Buchhandel in Hamburg:

Büchereck Niendorf Nord, Nordalbinger Weg 15
Schnelsener Büchereck, Glissmannweg 7
Thalia-Buchhandlung, Tibarg Center, Tibarg 41
Buchhandlung Heymann, Eidelstedter Platz 1

Buchladen Osterstraße, Osterstraße 171 

Dokumentarfilm – Es war einmal in Niendorf

DVD des Dokumentarfilms - Es war einmal in Niendorf DVD des Dokumentarfilms - Es war einmal in Niendorf

Zeitzeugen erzählen von damals
Ein Film von Dörthe Hagenguth

 

Zurück in die dörfliche Niendorfer Vergangenheit führt der erste Film, den das Forum Kollau in Auftrag gegeben hat. Mit acht bekannten Zeitzeugen, die ihren ganz eigenen Erzählton finden sowie vielen Bildern von damals lässt die Filmemacherin Dörthe Hagenguth die Zuschauer tief in die Geschichte des vorigen Jahrhunderts eintauchen. Das Niendorf von heute spielt dabei auch mit.

 

Ein kurzweiliger Zeitzeugenfilm, der einen vitalen Einblick in das Leben des Hamburger Stadtteils Niendorf nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die junge Vergangenheit schenkt. Zeitzeugen erzählen aus ihren Kindheits- und Jugendtagen, aus dem gesellschaftlichen und politischen Leben, so wie es sich damals in Niendorf lebte.


Ein dokumentarischer Film, der mit Bildern, Anekdoten und Erzählungen das Leben und die Entwicklung im Stadtteil vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg beschreibt und damit ein geschichtliches Dokument ist. Es werden Zeitzeugen-Interviews, Film- und Fotosequenzen aus heutiger Zeit sowie Film- und Fotomaterial aus Archivbeständen verwendet.


Niendorf ist heute ein Stadtteil Hamburgs. Früher war es ein von der Stadt getrennter Mikrokosmos, ein heimeliges Dorf mit großen, reetgedeckten Bauernhäusern, ein Ausflugsziel für die nahen Städter, die Sommerfrische reicher Hamburger Kaufleute vor den Toren der Großstadt. Authentisch – weil selbst erlebt – erzählen die letzten Zeugen von dieser Zeit.


Ihre Geschichten helfen, das Leben von damals besser nachempfinden und verstehen zu können. Für nachfolgende Generationen ist dieser Film ein Dokument, das auf die eigenen Wurzeln in unserer Gesellschaft weist und so heutige Umstände erklärbarer macht. Der Film bildet eine visuelle Brücke zum heutigen Bild des Hamburger Stadtteils.

 

Die Protagonisten zeichnen durch ihre persönliche Familiengeschichten ein Bild des Stadtteils über die letzten 70 Jahre; ein Bild der formen-
den Kräfte von Gesellschaft und Politik, Landwirtschaft, Wirtschaft und Verkehr – von den Kriegswirren bis hin zu zu den gesellschaftlichen Entwicklungen des modernen Stadtteils Niendorf.


– Die Schwestern vom Timm´schen Hof erzählen vom bäuerlich geprägten Leben im Dorf, den Erlebnissen der Bombennächte und als Ausgebombte sowie von der nachfolgenden Zeit als die Landwirtschaft langsam verschwand.


– Hans-Joachim Jürs erzählt von seiner Familie, die seit Generationen im Stadtteil lebt und durch Friedhofsverwaltung, Gärtnerei und Architektentätigkeit eng mit dem Leben im Stadtteil verknüpft war und ist.


– Wolfgang Busse berichtet von den Veränderungen der Wirtschaft am Beispiel des von seinem Vater gegründeten Eisenwarenladens. Der Wohlstand der Nachkriegsjahre veränderte Gesellschaft und Geschäft.


– Horst Moldenhauer weiß als „heimlicher” Dorfchronist und langjähriger Chef der Freiwilligen Feuerwehr viele pointierte Geschichten aus dem Stadtteil zu erzählen.


– Dieter von Specht, Enkel des Barons von Berenberg-Goßler, eine der Bankiers- und Kaufmannsfamilien, die seinerzeit ihre Sommersitze im Niendorfer Gehege hatten und Niendorf bis heute verbunden sind.

 

Dieser Film wurde ermöglicht durch Förderung der Bezirksversammlung Hamburg-Eimsbüttel sowie durch Spendengelder privater Niendorfer Sponsoren.


Unser Dank gilt der Kantorei Niendorf, Kalliphonia Der Chor, dem Bürgerhaus für Niendorf, dem Archiv des Niendorfer Wochenblatts, Harald Elsner vom Verein für Verkehrsamateure, dem Norddeutschen Rundfunk sowie dem Künstlerhaus am Sootbörn, die uns alle freudig und tatkräftig bei den Dreharbeiten unterstützt haben.

 

Trailer ansehen …

 

Zu den Vorführterminen …

 

Die Video-DVD des Films kostet EUR 10,- und ist hier erhältlich:
 Niendorfer Wochenblatt, Tibarg 30, 22459 Hamburg.
 Büchereck Niendorf Nord, Nordalbingerweg15, 22455 Hamburg
 Oder im Postversand (zzgl. EUR 3,-) über info@forum-kollau.de

Lokstedt-Niendorf-Schnelsen: Drei preußische Landgemeinden werden Hamburger Stadtteile

1927 und 1937: Wichtige Jahre in der Geschichte von Lokstedt, Niendorf und Schnelsen. Die drei preußischen Landgemeinden verloren ihre Eigenständigkeit durch das preußische Unterelbegesetz und wurden zu „Groß-Lokstedt“ vereinigt.

Zehn Jahre später wurden die drei Stadtteile durch das Groß-Hamburg-Gesetz von 1937 in die Hansestadt einverleibt. Den Gesetzen gingen spannende Prozesse voraus. Wutbürger bildeten in den 20-er Jahren Abwehrausschüsse gegen Altonaer Begehrlichkeiten, bei denen bereits der junge Max Brauer eine Rolle spielt.

Aber 1937 genügte ein Federstrich der NS-Behörden und Hamburg wurde größer, aus Dörflern wurden Großstädter. Der neugegründete Geschichtsverein Forum Kollau nahm das Jubiläumsjahr 2012 zum Anlass für seine erste Publikation.

Autor Jürgen Frantz, Staatsanwalt a.D., durchforstete Archive, fand neue, noch nicht veröffentlichte Zusammenhänge heraus. Die Dokumentation, deren grafisches Konzept von Joerg Kilian stammt, enthält viele Fotos, die  das Zeitgefühl für das erste Drittel des vorigen Jahrhunderts vermitteln.

Mit Faksimile-Abdrucken der entscheidenden Gesetze aus der „Preußischen Gesetzsammlung“ und dem „Reichsgesetzblatt“ sowie Karten zum Eingemeindungskampf und zu Groß-Hamburg wird dieses Buch, verständlich geschrieben, zu einem handlichen Nachschlagewerk für den heimatkundlich interessierten Hanseaten.

 

„Das ist eine wirklich sehr substanzreiche, informative Veröffentlichung über die Stadtteile, die wir gern in unseren Bestand aufnehmen. Wir werden sie im Hamburg-Lesesaal als Präsenzexemplar aufstellen und in der Hamburg-Bibliographie verzeichnen.“

Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Hamburg-Sammlung

 

Lokstedt-Niendorf-Schnelsen:

Drei preußische Landgemeinden werden Hamburger Stadtteile

Jürgen Frantz, Forum Kollau, Hamburg 2012

84 Seiten, viele Fotos, Anhang mit Gesetzestexten und Karten

ISBN 978-3-00-037681-8

EUR 7,90

 

Direktversand über unser Kontaktformular oder info[at]forum-kollau.de.

Preis EUR 7,90 zzgl. EUR 2,30 Versand

 

Verkauf (Restexemplare - 1. Auflage fast vergriffen) im lokalen Buchhandel in Hamburg:

Büchereck Niendorf Nord, Nordalbinger Weg 15
Schnelsener Büchereck, Glissmannweg 7
Thalia-Buchhandlung, Tibarg Center, Tibarg 41
Buchhandlung Heymann, Eidelstedter Platz 1
Frank und Pape, Hoheluftchaussee 51

Dreißig Jahre sind nicht genug

Das Lokstedter Bürgerhaus feiert im April 2012 seinen 30. Geburtstag und beauftragte das Forum Kollau mit der Erstellung der Festschrift. Hansjürgen Rhein, Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender des Hauses, beschreibt launig und mit Herzblut die Entstehungs- und Erfolgsgeschichte des Projektes, das als Nachbarschaftstreff mit hohen Kulturanspruch einen festen Platz im Lokstedter Geschehen innehat. Eine Fotoreportage von Astrid Schulze dokumentiert, wie sich Lokstedt seit 1982 veränderte.


Dreißig Jahre sind nicht genug, Bürgerhaus Lokstedt 1982 – 2012

28 Seiten, viele Fotos, Schutzgebühr EUR 7,-

PDF-Version zum Download (8,7 MB)

 

Printausgabe zu beziehen über

Bürgerhaus Lokstedt e.V.

Sottorfallee 9, 22529 Hamburg

Telefon/Fax 040 / 56 52 12

info@buergerhaus-lokstedt.de