Berichte 2018

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Sonntagsspaziergang

Das Ohmoor und seine Geschichten

24.06.2018 - Unser diesjähriger
Sonntagsspaziergang durch das Ohmoor stand unter nicht ganz günstigen Bedingungen: kaltes Schmuddelwetter, Fußball-WM, allerhand Fluglärm und die leider fehlende Ankündigung in der für uns wichtigen Lokalpresse. Trotzdem erschienen am frühen Nachmittag fast 20 wackere Gestalten, um sich von Herwyn Ehlers, Klaus-Peter Heße, Siegbert Rubsch und Ulli Kammigan durch das Moor führen zu lassen. Neben Informationen zur Entstehung und ökologischen Bedeutung des Moores und seiner reizvollen Botanik, gab es reichlich Geschichten (und Geschichte!) über die frühe Torfgewinnung, die später mühevolle Landwirtschaft und die dann die rasante Besiedlung ab 1945. Trotz des Hinweises auf Kreuzottern und Zecken kam es dieses Mal zu keinen besonderen Vorkommnissen. Allerdings konnten zwischen den Moosbeeren besonders schöne Exemplare des Sonnentaus gesichtet werden!

Sonntagsspaziergang

Die Lokstedter Parks und Gärten

Im kühlen Schatten der großen Kastanien im Amsinck-Park auf der Anhöhe des Liethberg läßt es sich trotz der Mittagshitze gut aushalten Im kühlen Schatten der großen Kastanien im Amsinck-Park auf der Anhöhe des Liethberg läßt es sich trotz der Mittagshitze gut aushalten

27.05.2018 – Der Mai ist gekommen … aber wie! Mehr als 70 Teilnehmer machten sich bei hochsommerlichen Temperaturen zusammen mit Dr. Sebastian Dorsch, Joerg Kilian und Klaus-Peter Heße vom Forum Kollau auf den Weg, um die Reste der herrschaftlichen Parks und Gärten Lokstedts zu erkunden. Außer dem großen und prächtigen Amsinck-Park standen das ehemalige Anwesen des Hamburger Bürgermeisters Dr. Burchard sowie der Garten des Innenhofs vom Rotklinker-Ensemble der "Heimat" auf dem Programm. Weiter vorbei an den Heiseschen Gärten durch das Schillingsbektal, den Von-Eicken-Park mit seinem "Ententeich" und das Dickicht des ehemaligen Willinks Park zum krönenden Abschluß zur Rhododendron-Blüte im Lüttge-Garten bei Kaffee und Kuchen.

 

Schnuppern Sie ein wenig von der Stimmung in unserer Fotostrecke …

Tourenkarte "Die Lokstedter Parks und Gärten" Tourenkarte "Die Lokstedter Parks und Gärten"

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Sonntagsspaziergang

Ein Frühlingssonntag im Niendorfer Gehege

Höhepunkt der beliebten Gehegeführung war diesmal die Villa Puls, das heutige Verwaltungsgebäude der Elim Diakonie, das 2006 denkmalgeschützt wurde. Das Haus spiegelt sich reizvoll im großen Bassin des ebenfalls denkmalgeschützen Gartens, der gerade resta Höhepunkt der beliebten Gehegeführung war diesmal die Villa Puls, das heutige Verwaltungsgebäude der Elim Diakonie, das 2006 denkmalgeschützt wurde. Das Haus spiegelt sich reizvoll im großen Bassin des ebenfalls denkmalgeschützen Gartens, der gerade resta

22.04.2018 – Ein Frühlingssonntag vom Feinsten: Rund 65 Spaziergänger folgten Herwyn Ehlers und Hans Joachim Jürs vom Forum Kollau auf historischen Wegen durch das Niendorfer Gehege. Von der Kirche am Marktplatz zum nahen Gedenkort an Cornelius von Berenberg-Gossler, der 1934 lieber seinen Sommersitz abreißen ließ als ihn den Nazis zu überlassen, weiter am großen Spielplatz vorbei zum ehemaligen Landhaus, das Max Puls, der mit Postpferden vermögend geworden war, ein Jahr vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges erbauen ließ. Das Haus im gediegenen Reformstil gehört seit 1957 zur Elim-Diakonie und steht seit 2006 unter Denkmalschutz, der dazugehörige Garten bereits seit 2013 (woran Herwyn Ehlers nicht geringen Anteil hat…) An den Brettschneider-Villen und der Merck`schen Villa vorbei zum dekorativen Findling und dann zur neuen Aussichtsplattform am Damwildgehege – die Spaziergänger dankten dem Forum Kollau und Pro Niendorfer Gehege sehr für einen unterhaltsamen und anregenden  Nachmittag.

 

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Sonntagsspaziergang

Rund um den Niendorfer Marktplatz

Start des Spaziergangs im Süden des Tibargs. Klaus-Peter Heße gibt einen kurzen Blick auf die lange Niendorfer Geschichte Start des Spaziergangs im Süden des Tibargs. Klaus-Peter Heße gibt einen kurzen Blick auf die lange Niendorfer Geschichte

25.03.2018 – Die Saison unserer Sonntagsspaziergänge ist eröffnet!  Klaus-Peter Heße führte seine rund 40 Spaziergänger Rund um den Niendorfer Marktplatz, der sich erst nach dem Zeiten Weltkrieg vom Dorfzentrum weg zu einem Verkehrsknotenpunkt entwickelte. Es ging auch kurz über den Neuen Friedhof, unter dem das Ohl Dörp, die erste – vermutlich im frühen Mittelalter abgebrannte - Niendorfer Siedlung liegt. Es gab viele alte Fotos zu sehen, die deutlich machten, wie sehr sich das Dorf schon vor dem Krieg mit kleinstädtischen Gebäuden veränderte, dann im Kern zerbombt wurde und sich seit den 1970er Jahren zu einem zunehmend städtisch geprägten Hamburger Stadtteil entwickelte.

 

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Zum Geburtstag

Das Beste aus sieben Jahren

Die Geschichte unserer Stadtteile sammeln, bewahren, erforschen, ausstellen, vermitteln, so lautet unsere Aufgabe seit dem Gründungstag am 11. Februar 2011. Nach dem Bildervortrag Niendorf jetzt und einst mit Hans Joachim Jürs am 9. Februar zeigten wir den ganzen März hindurch einen komprimierten Querschnitt unserer Arbeit unter dem Motto Das Beste aus sieben Jahren.

Geschafft! Joerg Kilian, Detlev Malchers, Ingelor Schmidt und Manfred Meyer (v.l) haben die Rolltafeln hingehängt - was gar nicht so einfach war… Vielen Dank an das freundliche Tibarg Center-Team, das uns sehr unterstützte! Geschafft! Joerg Kilian, Detlev Malchers, Ingelor Schmidt und Manfred Meyer (v.l) haben die Rolltafeln hingehängt - was gar nicht so einfach war… Vielen Dank an das freundliche Tibarg Center-Team, das uns sehr unterstützte!

5. bis 17. März 2018 - Die Ausstellung Eine Zeitreise – mit und ohne Linie 2 war zwei Wochen im Tibarg Center zu sehen. 1978 wurden die Straßenbahnen in Hamburg endgültig aus dem Verkehr gezogen und von Bus und U-Bahn abgelöst. Im September setzte sich der spätere Fotohistoriker und Publizist Enno Kaufhold auf die rechte Seite in einer der letzten Straßenbahnen der Linie 2.Im Minutentakt schoss er, assistiert von einem Freund mit Stoppuhr, von der Wählingsallee bis zum Rathausmarkt seine Fotos. Diese Strecke vollzog der Niendorfer Manfred Meyer vierzig Jahre später nach. Er tiftelte anhand alter Fahrpläne die Bahngeschwindigkeit aus und konnte die damaligen Schnappschüsse exakt nachvollziehen. Mediendesigner Joerg Kilian fügte beide Dokumentationen zusammen. Herausgekommen ist eine spannende Zeitreise, die die Veränderungen entlang einer der Hauptverkehrsadern der Stadt dokumentiert. Wir hoffen, dass wir diese interessante Ausstellung noch an anderen Orten zeigen können.

8.3.2018 – Vortrag und Lesung im neuen Nachbarschaftszentum der HASPA Niendorf-Nord. Hier stellte Jürgen Frantz vor rund 25 Gästen sein Buch Lokstedt-Niendorf-Schnelsen Die holsteinisch-deutsche Geschichte und der Erste Weltkrieg vor. Hochaktuell in der Diskussion: Vor genau hundert Jahren ging ein Krieg zu Ende, der Europa neu gestaltete. Autor Jürgen Frantz schildert, wie es zum Großen Krieg, wie er genannt wurde, kam und wie er sich in unseren Dörfern auswirkte. Auch die folgende Erinnerungskultur wird beschrieben. Ingelor Schmidt recherchierte Lebensläufe bekannter Familien in dieser Zeit, Joerg Kilian sorgte für Illustration und Layout und erstellte eine interessante Zeittafel. Deutlich wird: Globale Geschichte wirkt nach - bis heute.

HASPA-Filialleiter Darko Mavrak und Ingelor Schmidt begrüßten fast 50 „alte“ und „neue“ Niendorfer Gäste, die die Erzählungen der Zeitzeugen, die Bilder des alten und des neuen Niendorfs sehr genossen HASPA-Filialleiter Darko Mavrak und Ingelor Schmidt begrüßten fast 50 „alte“ und „neue“ Niendorfer Gäste, die die Erzählungen der Zeitzeugen, die Bilder des alten und des neuen Niendorfs sehr genossen

15.3.2018 – Unser Zeitzeugenfilm Es war einmal in Niendorf lief ebenfalls in dem gemütlichen neuen Nachbarschaftszentrum der HASPA. Bekannte Zeitzeugen wie Wolfgang Busse, Hans Joachim Jürs, die vier Timm-Schwestern, Horst Moldenhauer und Dieter von Specht erzählen aus ihren Kindheits- und Jugendtagen und geben einen überaus lebendigen Einblick in das gesellschaftliche und politische Leben, so wie es sich damals vor, im und nach dem Zweiten Weltkrieg in Niendorf abspielte. Das Niendorf von heute kommt dabei nicht zu kurz. „Der Filmemacherin Dörthe Hagenguth ist eine geradezu poetische Dokumentation gelungen, sagt Ingelor Schmidt vom Forum Kollau. Wir hoffen, dass wir damit auch die Menschen erreichen, die diese Zeiten nicht kennen können, aber wissen wollen, wie ihre heutige Heimat einmal entstanden ist. Der Film macht die Niendorfer Wurzeln sichtbar und trägt dazu bei, hier heimisch zu werden“.

Rainer Funke begrüßte den Eimsbütteler Bezirksamtsleiter Kay Gätgens. Beide haben einmal ihre politische Karriere in der Eimsbütteler Lokalpolitik begonnen Rainer Funke begrüßte den Eimsbütteler Bezirksamtsleiter Kay Gätgens. Beide haben einmal ihre politische Karriere in der Eimsbütteler Lokalpolitik begonnen

21.3.2108 - Wer zurückblickt, hat meistens auch die Zukunft intensiv im Blick. Deshalb lud das Forum Kollau für den Blick nach vorn den Eimsbütteler Bezirksamtsleiter Kay Gätgens ein, einen Ausblick auf die Stadtentwicklung in Niendorf, Lokstedt und Schnelsen zu geben. Etwa 45 Gäste erhielten einen anschaulichen und kompakten Überblick über den neuen Wohnungsbau, der für geschätzt 20 000 neue Stadtteilbewohner geplant werden muss. Dabei soll der grüne Charakter beibehalten werden, die Zentren sollen gestärkt werden. Lokstedt wird eine neue U-Bahn erhalten, Schnelsen über den AKN-Ausbau besser an die City angeschlossen werden. Auf dem Tibarg wird neues Wohnen und Geschäftsleben rund um den Wochenmarkt erwartet. Der Stadtteil startet nach und nach in eine neue „Veränderungswelle“, bei der neue Entwicklungen im Autoverkehr und auch Digitalsierungen eine Rolle spielen werden. Auch deshalb ist es für das Forum Kollau als Geschichtsverein notwendig, die bereits historisch werdenden Entwicklungen, die etwa in den 1970er Jahren begannen, jetzt festzuhalten!
Rainer Funke, Vorsitzender des Forum Kollau-Vorstandes, dankte beim Verabschieden nicht nur dem Bezirksamtsleiter für den überaus engagierten Vortrag, sondern auch der Haspa für die sehr freundliche und hilfsbereite Gastfreundschaft.

Forum Kollau: Das Beste aus 7 Jahren

Vortrag "Niendorf jetzt und einst"

9.2.2018 - Schöner konnte unser Veranstaltungsauftakt zum 7. Forum- Kollau-Geburtstag gar nicht sein! Hans Joachim Jürs, assistiert von Herwyn Ehlers (l), hielt seinen Bildervortrag ‚Niendorf jetzt und einst‘ vor über 80 Gästen im Bürgerhaus Niendorf. Die Kirche im Lindenkranz, den idyllischen Marktplatz mit Kriegerdenkmal, die großen Bäume, die reetgedeckten Bauernhäuser haben viele Niendorfer noch in Erinnerung. Die jüngeren Niendorfer und die neu Hinzugezogenen, die nur das Niendorf der Nachkriegszeit und die späteren Veränderungen kennen, entdecken die eigentlichen Wurzeln ihrer Heimat und werden davon berührt. Es kam zu vielen guten Gesprächen.
Die Veranstaltung war innerhalb von 12 Tagen ausverkauft und so haben wir beschlossen, sie im späten Herbst zu wiederholen! 
Im März wird sich das Forum Kollau mit vier weiteren Veranstaltungen und einer Ausstellung im Tibarg Center vorstellen. Das Motto: Das Beste aus 7 Jahren!