Aktuelles

Ankündigungen, Termine und Veranstaltungskalender

Lesen Sie gern auch die Berichte der Veranstaltungen – es lohnt sich!

 

„Woans kennt Joachim Mähl?“

Ein plattdeutscher Dichter wird entdeckt

Freitag, 24. November, 19 Uhr

im Bürgerhaus Lokstedt, Sottorfallee 9, 22529 Hamburg

Eintritt EUR 10,-. Kartenreservierung unter info@buergerhaus-lokstedt.de oder Tel. 56 52 12; Abendkasse.

 

Im gemütlichen Lokstedter Bürgerhaus ist eine Wiederentdeckung zu machen:  Eine vergnügliche Spurensuche mit Silke Frakstein. Nach dem Holsteiner Dichter und Pädagogen Joachim Mähl (1827-1909), gebürtig aus Niendorf, sind hier eine Straße und eine U-Bahnstation benannt, seine Eltern sind auf dem Alten Niendorfer Friedhof beerdigt.

Bekannt geworden ist Mähl vor allem mit „Reineke Voss“, seiner überaus populären plattdeutschen Nachdichtung von Goethes Reineke Fuchs. Die Plattdeutsch-Autorin Silke Frakstein liest daraus, stellt den Dichter und weitere Werke vor, aus denen viel Vergnügliches über das Dorfleben im 19. Jahrhundert zu erfahren ist. Plattdeutsch-Freunde und historisch Interessierte sind gleichermaßen eingeladen auf Spurensuche zu gehen.

Ausstellung | Film

Bilder, Filme, Geschichten: Die Straßenbahnlinie 2
In Zusammenarbeit mit VVM-Verein Verkehrsamateure und Museumsbahn und Freizeitzentrum Schnelsen 
Dienstag, 21. November 2017, 19 Uhr 
Freizeitzentrum Schnelsen, Wählingsallee 16, 22459 Hamburg.  Die Ausstellung kann ab 17.30 Uhr besichtigt werden. 
Eintritt: EUR 5

 

Für die Straßenbahn-Nostalgiker wiederholen wir eine unserer ersten Veranstaltungen: Die Linie 2 verband fast 80 Jahre lang als Lebensader die Dörfer Schnelsen, Niendorf, Lokstedt mit der Innenstadt Hamburgs. Für die Entwicklung der späteren Stadtteile war sie enorm wichtig. Auf 28 Schautafeln ist die Geschichte dieses bis heute unvergessenen Verkehrsmittels dargestellt, dazu Filme mit Originalton. Neu hinzu kommt eine fotografische Dokumentation von 1978. Sie hält die Fahrt einer der letzten Straßenbahnen von der Wählingsallee bis zum Rathausmarkt fest. Die damals von dem jungen Kunsthistoriker Enno Kaufhold im Minutentakt geschossenen Fotos wurden in diesem Jahr von dem Niendorfer Manfred Meyer an exakt den gleichen Stellen wiederholt. Sie zeigen die großen Veränderungen des städtebaulichen Umfeldes in den vergangenen fast 40 Jahren. 

Zum Tag der Hamburger Geschichtswerkstätten

Führung

Die Niendorfer Kirche neu entdecken
mit Klaus-Peter Heße und Hans Joachim Jürs
Sonntag, 8. Oktober 2017, 14 Uhr
Treffpunkt : Kirche am Niendorfer Marktplatz
Eintritt frei, Spenden willkommen

 

Seit 1770 ist die Kirche am Niendorfer Marktplatz das Wahrzeichen von Niendorf und nach dem “Michel“ eines der bedeutendsten barocken Bauwerke Hamburgs. Vom dänischen König in Auftrag gegeben spiegelt ihre Geschichte die Veränderungen der Zeitläufte wider. Nach der Besichtigung folgt ein kurzer Spaziergang über den Alten Friedhof zu den wichtigsten historischen Grabdenkmälern.

 

Sonntagsspaziergang

Der lange Weg zum Deckel in Schnelsen
mit Klaus-Peter Heße
Sonntag, 1. Oktober 2017, 11 Uhr
Treffpunkt: Schnelsen Center/beim Schnelsen-Stein Ecke Frohmestraße/Wählingsallee
Eintritt frei, Spenden willkommen

 

Als sich Ende der 1960er Jahre die A7 durch Schnelsen fraß, teilte sie den wachsenden Stadtteil in zwei Hälften. Mit der Überdeckelung, die voraussichtlich bis 2018 fertiggestellt sein soll, wird wieder zusammengefügt, was zusammengehört.

Klaus-Peter Heße schildert die Historie und beschreibt den langen Weg zum Autobahndeckel. Der Spaziergang endet mit einem Besuch des Stadtteilfestes mit Kunstmeile Frohmestraße.

 

Sonntagsspaziergang

Auf historischen Wegen durch das Niendorfer Gehege
mit Herwyn Ehlers, Hans Joachim Jürs und Förster Sven Wurster
Sonntag, 17. September 2017, 14 Uhr
Treffpunkt: Kirche am Niendorfer Marktplatz

Eintritt frei, Spenden willkommen

 

Erkundet werden auf unterhaltsame Weise die ehemaligen Landsitze aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Betuchte Hamburger Kaufleute ließen um ihre Villen herum aufwändige Gärten und Parks anlegen, aus denen nach dem Zweiten Weltkrieg das beliebte Naherholungsgebiet für fünf Stadtteile entstand. Auch die waldbauliche Seite, Flora und Fauna werden erklärt.

 

Sonntagsspaziergang

Historisches Lokstedt:
Das “Zylinderviertel“

mit Dr. Sebastian Dorsch und Joerg Kilian
Sonntag, 2. Juli 2017, 14 Uhr
Treffpunkt: Siemersplatz, vor der HASPA

Eintritt frei, Spenden willkommen

 

Beim Spaziergang durch unseren Stadtteil erkunden wir verschiedene Facetten der Geschichte des einstmaligen Ortes vor den Toren Hamburgs, der sich rühmt, als erstes Dorf eine elektrische Straßenbeleuchtung bekommen zu haben. Ab dem späten 19. Jahrhundert wurde Lokstedt nicht nur beliebtes Ausflugsziel, sondern auch eine attraktive Wohngegend, wie bspw. im “Zylinderviertel“, mit eigenständigem gesellschaftlichen Leben (Feuerwehr, Kirche, Kriegerdenkmal, Rathaus, Schule, Sportvereine).

 

Sonntagsspaziergang

Das Ohmoor und seine Geschichten
mit Herwyn Ehlers, Klaus-Peter Heße, Siegbert Rubsch und Ulli Kammigan
Sonntag, 25. Juni 2017, 14 Uhr
Treffpunkt: Sachsenstieg/Ecke Lurchweg

(ca. 130 m westlich der Gabelung Swebenweg / Garstedter Weg in den Sachsenstieg einbiegen)

Eintritt frei, Spenden willkommen

 

Erläutert werden die Entstehung, die ökologische Bedeutung des Moores und die reizvolle Botanik. Neben naturkundlichen Aspekten stehen jedoch die frühe Torfgewinnung, die mühevolle Landwirtschaft der Vor- und Nachkriegszeiten und die rasante Siedlungsentwicklung nach dem 2. Weltkrieg im Mittelpunkt.

 

Sonntagsspaziergang

Lokstedter Parks und Gartenkultur 
mit Herwyn Ehlers und Dr. Sebastian Dorsch

Sonntag, 28. Mai 2017, 14 Uhr

Treffpunkt: U-Bahnhof Hagendeel (U 2)

Eintritt frei, Spenden willkommen

 

Die Amsinck-Villa und ihr Park, der benachbarte Lüttge-Garten, der Heise'sche Garten, der Von-Eicken-Park, die Spuren vom Willinks Park und vom Kollauer Hof mit dem Obelisken erinnern an das einstige Lokstedt, ein bevorzugter Platz für herrschaftliches Wohnen im Grünen und ein beliebtes Ausflugsziel der Städter der aufblühenden Hansestadt des späten 19. Jahrhunderts.

Sonntagsspaziergang

Auf historischen Wegen durch das Niendorfer Gehege
mit Herwyn Ehlers, Hans Joachim Jürs und Förster Sven Wurster
Sonntag, 9. April 2017, 14 Uhr

Treffpunkt: Kirche am Niendorfer Marktplatz

Eintritt frei, Spenden willkommen

 

Erkundet werden auf unterhaltsame Weise die ehemaligen Landsitze aus dem Ende des 19. Jahrhunderts.

Betuchte Hamburger Kaufleute ließen um ihre Villen herum aufwändige Gärten und Parks anlegen, aus denen nach dem Zweiten Weltkrieg das beliebte Naherholungsgebiet für fünf Stadtteile entstand. Auch die Neuerungen und die waldbauliche Seite, Flora und Fauna werden erklärt.

Sonntagsspaziergang

Rund um den Niendorfer Marktplatz
mit Klaus Peter-Heße
Sonntag, 19. März 2017, 14 Uhr
Treffpunkt: Kirche am Niendorfer Marktplatz

Eintritt frei, Spenden willkommen

 

Um 1841 wird Niendorf als „ein großes, ansehnliches Dorf mit mehreren zum Aufenthalt für Städter eingerichteten Gebäuden“ beschrieben.

Das Dorfzentrum hat sich seitdem sehr verändert, aber noch gibt es viel von der einstigen ländlichen Idylle zu entdecken.

Klaus-Peter Heße zeigt beim Rundgang mit viel historischem Bildmaterial die enormen Veränderungen auf.

Lesung

Wildenten sah ich fliegen -
Eine Kindheit und Jugend in der Nachkriegszeit

Lesung mit Jörn Wilhelm
Freitag, 27. Januar 2017, 19 Uhr
Bücherhalle Schnelsen, Wählingsallee 19
Eintritt frei, Spenden willkommen


Jörn Wilhelm, geb. 1944, wuchs nach der Flucht vor der Roten Armee aus Mecklenburg in Schnelsen auf, ging in der Frohmestraße und im Sootbörn zur Schule. In seinen Erinnerungen schildert der spätere Landpfarrer seine Jugend, die im Behelfsheim im Königskinderweg unter schwierigsten Umständen bis zum Abitur 1964 verlief. Wilhelm reflektiert seine Erlebnisse mit großer Ehrlichkeit, erzählt von jugendlichem Rebellen- und Außenseitertum. Begegnungen mit ungewöhnlichen Menschen, darunter Albert Schweitzer und Max Tau und die Flucht in die Gegenwelt der Literatur helfen ihm, die Turbulenzen zu bestehen, die seine Generation geprägt haben.

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Mitmacher für interessante Projekte gesucht

Nach dem großen Erfolg des Zeitzeugenfilms „Es war einmal in Niendorf“ geht das Forum Kollau voller Tatkraft in das sechste Jahr. „Wir möchten gern mit Dokumentationen beginnen“, sagt Ingelor Schmidt vom Vorstand. „Dazu suchen wir  Mitstreiter, die ihre Kenntnisse zu geplanten Themen einbringen wollen und mit uns auf Spurensuche gehen“.

 

Niendorf und seine Nachbarschaft zum Flughafen sind ein Thema. Außerdem ist geplant, die Geschichten hinter den historischen Grabsteinen des Alten Niendorfer Friedhofs zu dokumentieren und zu veröffentlichen.


Ich bin an einer Mitarbeit interessiert!