Aktuelles

Ankündigungen, Termine und Veranstaltungskalender

Lesen Sie gern auch die Berichte der Veranstaltungen – es lohnt sich!

 

In unseren Vorstandssitzungen werden alle Vereinsaktivitäten besprochen. Der nächste Termin  ist:

Montag, 15. Oktober 2018, Archivraum im Untergeschoss des Clubheim des Niendorfer TSV, Lington‘s Restaurant,

Sachsenweg 85, 22455 Hamburg

 

Alle unsere Sitzungen sind öffentlich. Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen!

 

AUSSTELLUNG

Eine Zeitreise – mit und ohne Linie 2
5. bis 17. März 2018
im Tibarg-Center

 

Die Foto-Dokumentation von 1978 des Fotohistorikers Enno Kaufhold hält im Minutentakt die Fahrt einer der letzten Straßenbahnen von der Wählingsallee bis zum Rathausmarkt fest. Die Fotos von heute an den exakt gleichen Stellen wurden von Manfred Meyer gemacht. Sie zeigen die großen Veränderungen des städtebaulichen Umfeldes in den vergangenen 40 Jahren.

Die Ausstellung des Forum Kollau zeigt auf 12 Tableaus mit mehr als 80 Fotografien, wie sich der Verkehr und die Stadt seit 1978 verändert haben.

 

Eine Zeitreise – mit und ohne Linie 2 (PDF 616 KB)

Das PDF enthält in reduzierter Auflösung die ersten beiden, sowie das letzte Tableau einer Ausstellung zur letzten Fahrt der Hamburger Straßenbahn Linie 2 von Schnelsen bis zum Rathausmarkt: Die Originalgröße der Tableaus beträgt DIN A0 (1189 x 841 mm).

Forum Kollau präsentiert zum Geburtstag: Das Beste aus 7 Jahren

VORTRAG UND LESUNG

Lokstedt-Niendorf-Schnelsen – Die holsteinisch-deutsche Geschichte und der Erste Weltkrieg

mit Jürgen Frantz
Donnerstag, 8. März 2018, 19 Uhr
HASPA-Filiale, Moorflagen 1, Niendorf-Nord U2
Eintritt frei, Spenden willkommen

 

Vor genau hundert Jahren ging ein Krieg zu Ende, der Europa neu gestaltete. Autor Jürgen Frantz stellt dazu erstmals sein Buch in Wort und Bild vor. Die Publikation des Forum Kollau zeigt anschaulich und aufschlussreich, wie bis heute globale Geschichte in unsere lokalen Verhältnisse hineinwirkt.

Forum Kollau präsentiert zum Geburtstag: Das Beste aus 7 Jahren

FILMVORFÜHRUNG

Es war einmal in Niendorf 
Dokumentarfilm von Dörthe Hagenguth
Donnerstag, 15. März 2018, 19 Uhr
HASPA-Filiale, Moorflagen 1, Niendorf-Nord U2
Eintritt frei, Spenden willkommen

 

Der unterhaltsame Zeitzeugenfilm des Forum Kollau schenkt einen vitalen Einblick ins Niendorfer Leben vor dem Zweiten Weltkrieg bis in die junge Vergangenheit. Bekannte Zeitzeugen erzählen aus ihren Kinder- und Jugendtagen, vom Krieg und der Folgezeit, in der das Niendorf von heute entstand. 

Forum Kollau präsentiert zum Geburtstag: Das Beste aus 7 Jahren

VORTRAG UND DISKUSSION

Zukunftsthema: Ausblick auf die Stadtentwicklung in Niendorf, Lokstedt und Schnelsen
mit Kay Gätgens

Mittwoch, 21. März 2018, 19 Uhr
HASPA-Filiale, Moorflagen 1, Niendorf-Nord U2
Eintritt frei, Spenden willkommen

 

Bezirksamtsleiter Kay Gätgens, seit 2016 im Amt, stellt vor, wie die wachsende Stadt für eine lebenswerte urbane Zukunft plant. Für unsere Stadtteile beantwortet er wichtige Fragen: Wo wird gebaut? Bleibt das Grün erhalten? Wie soll der Verkehr funktionieren? Wie kommt (wieder) mehr Leben in unsere Stadtteilzentren?

SONNTAGSSPAZIERGANG

Rund um den Niendorfer Marktplatz
mit Klaus-Peter Heße
Sonntag, 25. März 2018, 14 Uhr
Treffpunkt: Tibarg-Süd, Infotafel vor dem Pavillon

kostenfrei, Spenden willkommen

 

Auf den Spuren des alten Niendorfs: Um 1841 wird Niendorf als „ein großes, ansehnliches Dorf mit mehreren zum Aufenthalt für Städter eingerichteten Gebäuden“ beschrieben.
Das Dorfzentrum hat sich seitdem sehr verändert, aber noch gibt es viel von der einstigen ländlichen Idylle zu entdecken. Klaus-Peter Heße zeigt beim Rundgang mit viel historischem Bildmaterial die enormen Veränderungen auf.

SONNTAGSSPAZIERGANG

Auf historischen Wegen durch das Niendorfer Gehege
mit Herwyn Ehlers und Hans Joachim Jürs 
Sonntag, 22. April 2018, 14 Uhr
Treffpunkt: Kirche am Niendorfer Marktplatz

kostenfrei, Spenden willkommen

 

Erkundet werden auf unterhaltsame Weise die ehemaligen Landsitze aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Betuchte Hamburger Kaufleute ließen um ihre Villen herum aufwendige Gärten und Parks anlegen, aus denen nach dem Zweiten Weltkrieg das beliebte Naherholungsgebiet für fünf Stadtteile entstand. Auch die Neuerungen und die waldbauliche Seite, Flora und Fauna werden erklärt.

SONNTAGSSPAZIERGANG

Die Lokstedter Parks und Gärten
mit Herwyn Ehlers, Joerg Kilian und Dr. Sebastian Dorsch
Sonntag, 27. Mai 2018, 14 Uhr
Treffpunkt: U-Bahnhof Hagendeel (U 2)

kostenfrei, Spenden willkommen

 

Die Amsinck Villa und ihr Park, der benachbarte Lüttge-Garten, der Heise‘sche Garten, der Von-Eicken-Park und die Spuren vom Willinks Park erinnern an das einstige Lokstedt der großzügigen Parks und Landschaftsgärten; damals ein bevorzugter Platz für herrschaftliches Wohnen im Grünen und ein beliebtes Ausflugsziel der Städter der aufblühenden Hansestadt des späten 19. Jahrhunderts.

SONNTAGSSPAZIERGANG

Das Ohmoor und seine Geschichten
mit Herwyn Ehlers, Klaus-Peter Heße, Siegbert Rubsch und Ulli Kammigan
Sonntag, 24. Juni 2018, 14 Uhr
Treffpunkt: Sachsenstieg/Ecke Lurchweg (ca. 130 m westl. der Gabelung Swebenweg/Garstedter Weg in Sachsenstieg einbiegen)

kostenfrei, Spenden willkommen

 

Erläutert werden die Entstehung, die ökologische Bedeutung des Moores und die reizvolle Botanik. Neben naturkundlichen Aspekten stehen jedoch die frühe Torfgewinnung, die mühevolle Landwirtschaft der Vor- und Nachkriegszeiten und die rasante Siedlungsentwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg im Mittelpunkt: Hier entstand ein ganz neues Niendorf.

SONNTAGSSPAZIERGANG

Rund um den Siemersplatz
mit Georg Winter, Joerg Kilian und Dr. Sebastian Dorsch
Sonntag, 26. August 2018, 14 Uhr
Treffpunkt: Siemersplatz, vor der HASPA

kostenfrei, Spenden willkommen

 

Auf den Spuren des alten Lokstedts: Einst war der Siemersplatz mit seinen zahlreichen Ausflugsgaststätten am Haltepunkt der Straßenbahnlinie 2 ein beliebtes Ziel der Großstädter. Auch die Ursprünge Lokstedts im Kollauer Hof, das alte Dorfleben, die Veränderungen am Ende des 19. Jahrhunderts und Entwicklungen im 20. Jahrhundert werden mit viel anschaulichem Bildmaterial wieder lebendig. 

SONNTAGSSPAZIERGANG

Rechts und links der Frohmestraße
mit Klaus-Peter Heße
Sonntag, 23. September 2018, 11.30 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz Bornkasthof/Frohmestraße 11

kostenfrei, Spenden willkommen

 

Entlang der langen Frohmestraße hat sich Schnelsen vom holsteinischen Straßendorf zum Hamburger Stadtteil entwickelt. Klaus-Peter Heße zeigt Zeugnisse der ländlichen Vergangenheit auf und erzählt die Geschichte des „Deckels“, der für Schnelsen eine neue städtebauliche Entwicklung bringen wird. Am Schluss des Rundgangs kann das Schnelsener Stadtteilfest mit der Kunstmeile besucht werden.

Neu im Programm

AUSSTELLUNG

Forum Kollau und Bücherhalle Niendorf präsentieren:
Niendorf damals
Zeichnungen von Rudolf Grimme
Ausstellung vom

8. Oktober bis 2. November 2018 
Bücherhalle Niendorf im Tibarg Center, Tibarg 41, Obergeschoss, 
Eintritt frei.

 

Wir laden ein zur Midissage
am Donnerstag, 18. Oktober 2018 um 17.30 Uhr

Zeitzeugen erzählen die Geschichten von damals. Der Künstler ist anwesend

 

Niendorf war einmal ein typisch holsteinisches Dorf: eine alte Kirche am Marktplatz mit Kriegerdenkmal von 1870/71, daneben Schule,  Pastorat und Gastwirtschaft, an der Dorfstraße reetgedeckte Bauernhäuser. Die Straßenbahn verband mit der Stadt Hamburg, zu der man  aber erst seit 1937 gehörte. Neue, moderne Häuser hatten sich bereits seit den Jahrhundertwendejahren um 1900 dazugesellt und Niendorf war dabei, sich zum beschaulichen Vorort zu entwickeln. Mit der „Aktion Gomorrha“, dem großen Bombenangriff im Kriegssommer 1943, wurde die Idylle ausgelöscht. 

Das Spritzenhaus der Freiwilligen Feuerwehr stand bis 1979 in der Mitte des heutigen Tibargs. Rudolf Grimme zeichnete eine  Ansicht von 1935 und hat auch das Einsatzfahrzeug nicht vergessen. Zeichnung © Rudolf Grimme Das Spritzenhaus der Freiwilligen Feuerwehr stand bis 1979 in der Mitte des heutigen Tibargs. Rudolf Grimme zeichnete eine Ansicht von 1935 und hat auch das Einsatzfahrzeug nicht vergessen. Zeichnung © Rudolf Grimme
Foto: Ingelor Schmidt Foto: Ingelor Schmidt

Rudolf Grimme, 1935 in Niendorf geboren, hat das Niendorf seiner Kinderzeit in vielen Motiven festgehalten. Der Autodidakt perfektionierte den Umgang mit dem farbigen Bleistift, erreicht mit seinen atmosphärisch dichten Zeichnungen eine größtmögliche Genauigkeit bei der Wiedergabe der Details. Er orientiert sich an Fotos, auch Postkarten und vor allem an der eigenen Erinnerung. Seit Ende der 1980er-Jahre entstand eine Fülle von großformatigen Blättern, die ab 9. Oktober in der Bücherhalle Niendorf im neuen Ausstellungsraum zu sehen sind. Die vielen neuen Stadtteilbewohner und die „alten“ Niendorfer können sich ein anrührendes Bild machen von „Niendorf damals“.

Zum Tag der Hamburger Geschichtswerkstätten

FÜHRUNG

Von der Schule zum Künstlerhaus

mit Hans Joachim Jürs, Joerg Kilian, Heinrich Eder
und Dr. Walter Kauffmann
Sonntag, 14. Oktober 2018, 14 Uhr
Treffpunkt: Künstlerhaus Sootbörn, Sootbörn 22, 22453 Hamburg

kostenfrei, Spenden willkommen

 

Das Künstlerhaus Sootbörn, 1927-1929 von renommierten Architekten, den Brüdern Langloh, im Bauhausstil erbaut, war einst eine beliebte und traditionsreiche Schule – im Volksmund OLO (Oberschule Lokstedt) oder einfach „Glaskasten“ genannt. Heute befinden sich hier zahlreiche Künstlerateliers, sowie das Forum für Künstlernachlässe. Zeitzeugen und Künstler erzählen die besondere Geschichte des Hauses.

Wir würden uns sehr über die Teilnahme ehemaliger Schülerinnen und Schüler freuen!

Bitte gern Fotos von damals mitbringen!