Über uns

„Zukunft ruht auf den Säulen der Vergangenheit“

Stadtteilgeschichte sammeln, bewahren, erforschen, ausstellen, vermitteln

 

Aus Dörfern wurden Stadtteile

Nach dem Zweiten Weltkrieg haben die drei Stadtteile Lokstedt, Niendorf und Schnelsen am nordwestlichen Rand Hamburgs eine rasante Entwicklung genommen. In den dörflich und kleinstädtisch geprägten Vororten haben sich seit den 50er Jahren durch massive Neubebauungen und neue Verkehrsstrukturen tief greifende Veränderungen vollzogen. Rund 100.000 Einwohner leben heute in einem recht homogenen, von überwiegend kleinteiliger Bebauung geprägten Gebiet. Außer der Barockkirche am Niendorfer Marktplatz zeugen nur noch einige wenige Gebäude von der Vergangenheit.


Trotz des enormen Bevölkerungszuwachses hat sich ein im besten Sinne lokalpatriotisches Bewusstsein erhalten: Man lebt sehr gern in Hamburg, bezeichnet sich aber auch gern als „Niendorfer“, „Schnelsener“, „Lokstedter“. Vereine, Schulen, Kirche und Geschäftszentren prägen das soziale und gesellschaftliche Miteinander im Stadtteil nach wie vor.


Den vielen seit Kriegsende neu in die Stadtteile Hinzugezogenen, den Neubürgern in der zweiten und dritten Generation, wollen wir nahe bringen, wie ihre Heimat überhaupt entstand. Ein wichtiger Beitrag, in einer immer größer werdenden Welt die Bodenhaftung zu behalten, Identifikation zu ermöglichen. Mit dem Wissen um die Vergangenheit, um die Geschichte und Geschichten der Menschen im nahen Umfeld lässt sich das Heute besser verstehen und die Zukunft besser gestalten.

 

Aus einem Initiativkreis wird ein Verein

Vor etwa drei Jahren traf sich auf Anregung des Bürgervereins Hoheluft-Großlokstedt von 1896 e.V. ein zunächst lockerer Initiativkreis aus Meinungsträgern der Stadtteile. In vielen Gesprächen wurde das Interesse an einem Stadtteilarchiv bei den bekannten Sammlern, Institutionen und bei vielen alten und neuen Bürgern der Stadtteile deutlich.


Die Bürgerhäuser Lokstedt und Niendorf, sowie das Freizeitzentrum Schnelsen schlossen sich früh dem Vorhaben an. Die Resonanz war überzeugend positiv und ermunternd, das Projekt weiter zu verfolgen. Von Anfang an setzten die Initiatoren auf fachliche, professionelle Hilfe. Die Historikerin Dr. Victoria Asschenfeldt erstellte ein Konzept für die Initiierung des Projektes Vision. Unter Federführung des 1. Vorsitzenden des Bürgervereins, Rechtanwalt Rainer Funke wurde die Satzung erarbeitet.


Zur Gründungsversammlung am Freitag, 11. Februar 2011 im Niendorfer Bürgerhaus erschienen rund zwei Drittel (!) der 100 geladenen Gäste; über 40 Personen erklärten im Vorfeld oder während der Veranstaltung ihren Beitritt. Hier können Sie das Gründungsprotokoll herunterladen. Über die Versammlung wurde am 16. Februar 2011 im Wochenblatt berichtet.

 

Wie entstand der Name?

In einem Forum finden vielfältiger, lebendiger Austausch und Diskussionen statt, treffen sich junge und alte Zeitgenossen. Das Flüsschen Kollau verbindet die drei Stadtteile. So folgte der Initiativkreis gern dem Vorschlag des Schnelsener Werbe- und PR-Experten Michael Krause und beschloss den Namen „FORUM KOLLAU Verein für die Geschichte von Lokstedt, Niendorf und Schnelsen e.V.“

 

Dank

Ab 2009 nahm das Projekt Geschichtsverein/ Stadtteilarchiv langsam Gestalt an. Die ersten Mutmacher, Mitmacher und Mitgestalter sind (in alphabetischer Reihenfolge): Barbara Ahrons, Karsten Bornhold, Wolfgang Burmester, Rainer Funke, Jürgen Frantz, Karl-Wilhelm Koch (†), Horst Grigat (†), Hans Joachim Jürs, Michael Krause, Hartmut Leschner, Horst Moldenhauer, Hans Münster, Hansjürgen Rhein, Siegbert Rubsch, Ingelor Schmidt, Hjalmar Stemmann, Erik Thiesen. Herzlichen Dank für viele informative Gespräche, mancherlei Unterstützung und Rückenstärkung!

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